Rosen schneiden im Sommer

 

Der Rückschnitt im Sommer bewirkt einen zweiten Blütenflor

Sommerzeit ist Blumenzeit. Auch die ‚Königin unter den Blumen‘, die Rose, sollte im Sommer zurückgeschnitten werden. Und dabei gibt es einiges zu beachten.

Zuerst einmal, einmalblühende Rosen müssen nicht zurückgeschnitten werden. Aus den verblühten Blüten entwickeln sich im Herbst hübsche Hagebutten. Falls Sie aber die vertrockneten Blüten stören, können Sie diese auch wegschneiden.

Bei öfterblühenden Rosen ist der Rückschnitt verblühter Triebe wichtig. Dieser Rückschnitt regt nämlich die Pflanze an, noch einmal zu blühen. So können Sie sich zweimal im Jahr über den Blütenflor freuen. Als Faustregel gilt: Je stärker Sie schneiden, desto kräftiger ist der Neutrieb. Dementsprechend müssen starkwachsende Rosensorten weniger beschnitten werden.

Zum Schneiden sollten sie eine scharfe Gartenschere benutzen, um Quetschungen an der Pflanze zu vermeiden. Die verblühte Rosenblüte sollte mindestens über dem ersten oder zweiten voll entwickelten Laubblatt zurückgeschnitten werden. Diese voll entwickelten Laubblätter erkennen Sie an den fünf bis sieben Fiederblättern. (Unter der Blütenknospe sitzen oft Blätter, die nicht voll entwickelt sind. Diese erkennen sie an der geringen Anzahl von Fiederblättern.)

Bei in Dolden blühenden Rosen sollten Sie die verblühten Blüten herausbrechen und erst wenn die ganze Dolde ausgeblüht ist, erfolgt der Rückschnitt. Der Rückschnitt sollte dann auch über dem ersten oder zweiten voll entwickelten Laubblatt erfolgen.

 

Rückschnitt von unerwünschten Trieben

Wenn manche Triebe hinausschießen und Sie diese stören, können Sie die Pflanze mit einem tieferen Schnitt wieder in Form bringen. Diesen Schnitt setzen Sie am besten 5 Millimeter über dem ‚Auge‘ an. Der Schnitt sollte schräg von unten nach oben verlaufen. Bei so einem Rückschnitt ist zu beachten, dass sich die Entwicklung der zweiten Blüte dann zeitlich etwas nach hinten verschiebt.

Und so entfernen Sie Wildtriebe: Wildtriebe, die in Wurzelnähe aus dem Boden treiben, werden nicht zurückgeschnitten, sondern am besten abgerissen. Dazu entfernen Sie etwas Erde um die Wurzel und reißen den Wildtrieb an der Ausstriebsstelle ab.

Übrigens, von einem Rosen-Rückschnitt im Herbst, sollten Sie absehen. Die Wachstumsperiode der Pflanze ist im Herbst beinahe abgeschlossen. Die Schnittflächen können von der Rose dann nur schwer verschlossen werden und sind dadurch frostempfindlich.

 

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